Bürgerinformationssystem der Gemeinde Hohenhameln
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Im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Aktionsplan der Kinderfreundlichen Kommune Hohenhameln können bei Maßnahme 1 „Ermittlung von Angsträumen und Schaffung von Hilfeinseln“ die ersten Ergebnisse vorgelegt werden. In einem Zeitrahmen von Oktober 2024 bis Mai 2025 hat die Gemeindejugendpflege Sozialraumerkundungen in zehn von elf Ortschaften der Gemeinde durchgeführt. In Rötzum wurde versucht, einen Einzeltermin für das Kind zu machen, welches sich gemeldet hatte. Dies ist nicht erschienen. Das Verfahren ist in allen Ortschaften (bis auf Rötzum) gleich abgelaufen. Zunächst wurden per Post alle Kinder der Ortschaft im Alter zwischen fünf und elf Jahren eingeladen bei den „Ortsdetektiven“ teilzunehmen. Zusätzlich lag ein Brief an die Eltern bei, indem sie über die Aktion aufgeklärt wurden und ihnen über einen QR-Code zu einem Padlet die Möglichkeit gegeben wurde, selbst „Angsträume“ ihrer Kinder zu melden. Mit den Kindern, welche sich für die Aktion „Ortsdetektive“ angemeldet haben, wurde dann an dem entsprechenden Termin eine Sozialraumerkundung durchgeführt, bei der sie auf einem Rundgang durch ihren Ort blöde und gute Stellen identifizieren konnten. Die Jugendpflege hat die Kommentare der Kinder dokumentiert. Im Anschluss an die Aktion mit den Kindern wurden dann die Jugendlichen (12-17 Jahre) des Ortes per Post kontaktiert, und auch sie konnten sich in das Padlet eintragen. Sämtliche Ergebnisse wurden dann in einer Karte zusammengefasst und zuerst fachbereichsübergreifend in der Verwaltung besprochen und im Juli 2025 bei einem Treffen ebenfalls mit Vertreterinnen der Verkehrsbehörde des Landkreises besprochen. Die Ergebnisse wurden dann in einer Tabelle zusammengefasst. In einem nächsten Schritt wird geschaut, wie die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten umgesetzte werden können und wie die Ergebnisse und ihre Begründungen für die Öffentlichkeit und die Teilnehmenden der Aktion transparent gemacht werden können. Die in dem Aktionsplan erwähnte Schaffung von Hilfeinseln wird dabei nicht zum Einsatz kommen, denn diese bieten keine adäquate Lösung für die erhobenen Probleme. Hier müssen andere Möglichkeiten geschaffen werden, wo es möglich ist.
Aufgrund eines Personalwechsels in der Verantwortlichkeit für die Kinderfreundliche Kommune sowie in der Straßenverkehrsbehörde wurden die Ergebnisse bisher nicht veröffentlicht. Unabhängig davon werden die von den Kindern und Jugendlichen genannten Anmerkungen und Wünsche für die Kinder- und Jugendarbeit herangezogen und nach Möglichkeit in den künftigen Planungen berücksichtigt. Die Ergebnisse der Angstraumerhebung werden zur Kenntnis genommen.
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