- Dank an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei der Kommunalwahl 2026
- Bei der Hauptwahl am 13.09.2026 und der Stichwahl am 27.09.2026 waren in der Gemeinde Hohenhameln jeweils 120 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in 15 Wahlbezirken im Einsatz, die für einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf der Wahlen und eine sorgfältige und zügige Ermittlung der Wahlergebnisse gesorgt haben.
- Diesem für eine funktionierende Demokratie unerlässlichen freiwilligen Engagement gilt ein herzliches Dankeschön.
- Die Gemeinde Hohenhameln, die Verbraucherzentrale und die Klimaschutzagentur Peine laden am 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr zu dem Vortrag „So gelingt energetische Sanierung – Tipps rund um Heizung und Gebäudehülle“ ins Dorfgemeinschaftshaus Hohenhameln ein. Die Architektin Dipl.-Ing. Nicole Eckert-Petkovic gibt praxisnahe Tipps zu energieeffizientem Bauen, Sanieren und Heizen. Im Anschluss steht sie für individuelle Fragen zur Verfügung.
Diese Informationsveranstaltung findet im Rahmen der von der Niedersächsischen Klimaschutzagentur (KEAN) ausgerufenen „Wochen der Wärme“ statt. Gleichzeitig stellt sie eine Maßnahme zur Schaffung von Informationsangeboten, wie im Wärmeplan gefordert, dar.
- Mit Schreiben vom 15.09.2026 hat NLWKN Braunschweig den wasserrechtlichen Antrag der Firma McCain übersandt. Die Firma beantragt die Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Entnahme von Oberflächenwasser aus dem Mittellandkanal und die Einleitung von gereinigtem Abwasser und Niederschlagswasser in den Mittellandkanal.
Der Antrag mit den Unterlagen kann in der Zeit vom 23.09. bis zum 22.10.2026 (jeweils einschließlich) auf der Internetseite des NLWKN unter https://www.nlwkn.niedersachsen.de/aktuelle-zulassungsverfahren eingesehen werden. Außerdem liegen die Antragsunterlagen im Rathaus der Gemeinde Hohenhameln zur Einsichtnahme öffentlich aus.
Ein möglicher Erörterungstermin über die Einwendungen würde am 02.12.2026 um 10.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hohenhameln stattfinden.
- Vice President Charlie Angelakos/ McCain hat Bürgermeister Klaus Saemann/ Stadt Peine und Bürgermeister Uwe Semper in einem für den 29.9.2026 anberaumten Termin im Rathaus Hohenhameln mündlich mitgeteilt, dass das geplante McCain-Projekt in Mehrum nicht realisiert wird.
- Aktuell findet noch bis zum 01.10.2026 das Beteiligungsverfahren des Regionalverbandes Großraum Braunschweig über den 2. Entwurf des Sachlichen Teilprogramms Windenergie 2026 statt. Verwaltungsseitig wurden die im Rahmen der ersten Offenlage vorgebrachten Bedenken zu den einzelnen Potenzialflächenkomplexen, die nicht geändert wurden, erneut gegenüber dem Regionalverband Großraum Braunschweig vorgetragen.
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- Radwegbau entlang der L 413
Die Nds. Straßenbauverwaltung Wolfenbüttel hat schriftlich mitgeteilt, dass die Planungen für den Bau des Radweges entlang der L 413 zwischen Adolfshof und Mehrum, Industriegebiet Ackerköpfe in 2027 beginnen.
Am 27.08.2026 hat das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig einen Antrag nach dem BImSchG übersandt. Demnach beantragt die Kraftwerk Mehrum GmbH auf dem ehemaligen Kraftwerksstandort eine Batterieanlage mit einer elektrischen Leistung von 1.000 MW und einer Speicherkapazität von 4.000 MWh. Außerdem wurde eine Elektroumspannanlage mit einer Oberspannung von 380 kV und einer Leistung von 1.200 MVW beantragt.
- Sachstand zum geplanten Rechenzentrum in Mehrum
- Bauleitplanung: Die frühzeitigen Beteiligungsverfahren nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs 1 BauGB sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Die eingegangenen Stellungnahmen werden aktuell von dem Planungsbüro ausgewertet. Für die weiteren Verfahrensschritte ist die Auswertung von mehreren Gutachten (u.a. Avifauna, Schall, Verkehr, Entwässerung usw.) erforderlich, die in Abstimmung mit dem Vorhabenträger und in dessen Auftrag aktuell erstellt werden.
- Zum Thema Reservierungsvereinbarung und Grundstückskaufvertrag für Flächen Rechenzentrum gibt es folgenden Sachstand:
Es liegt eine unterschriftsreife Reservierungsvereinbarung zu unseren gemeindlichen Flächen für das Rechenzentrum vor.
Weiterhin liegt ein endauszuhandelnder Grundstückskaufvertrag für die gemeindlichen Grundstücksflächen zum Rechenzentrum vor.
Die Verträge sind/ werden mit fachanwaltlicher Unterstützung entscheidungs- und empfehlungsreif für die Ratsgremien vorbereitet. In dem Zusammenhang ist nochmals die sehr konstruktive, kooperative, verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen von Telis Energie Deutschland hervorzuheben.
- Eintrag im Handelsregister
Im Handelsregister des Amtsgerichts Hildesheim ist am 18.09.2026 die Telis Energie Rechenzentrum Mehrum GmbH mit dem Gegenstand „Entwicklung und Betrieb eines Rechenzentrums am Standort Mehrum, Gemeinde Hohenhameln im Landkreis Peine in Niedersachsen“ eingetragen worden. Einziger Gesellschafter ist die Telis Energie Deutschland GmbH. Damit haben die Verantwortlichen der Telis Energie Deutschland GmbH das vollzogen, was sie in vorangegangenen Gesprächen genauso gegenüber der Gemeinde Hohenhameln zugesagt haben mit dem Ziel, anfallende Steuern am Sitz des Unternehmens zu belassen.
- Telis Energie Deutschland als Initiator und Entwickler des Rechenzentrums Mehrum steht voll hinter dem Projekt. Zu Beginn der Bau- und Betriebsphase des Rechenzentrums ist es bei derart großen Projekten gängige Praxis, dass weitere Partner in das Projekt eintreten. Diese Partner werden dem Projekt mit allen Verträgen, Genehmigungen, Verpflichtungen beitreten und an diese gebunden sein. Wie Telis Energie Deutschland hier mitteilt, stehen sie den Beteiligten vor Ort jetzt und in Zukunft jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
- Abwärmenutzung: Es wird geprüft, welche Nutzungsmöglichkeiten es für die Abwärme des Rechenzentrums hinsichtlich der Abwärmeversorgung gibt. Derzeit liegen von zwei Wärmenetzbetreibern Vorkonzepte für potentiell umsetzbare Wärmenetze in Mehrum vor.
Beide Anbieter haben Varianten wie folgt vorgestellt:
Ein kleineres Wärmenetz, das den Gebäudekomplex Hallenbad, Sporthalle, Feuerwehrgerätehaus/ Dorfgemeinschaftshaus und die Anlieger an der Straße „An der Sporthalle“ sowie das nördlich angrenzende Wohngebiet mit den Straßen „Weißestiegsfeld“ und „An der Aue“ versorgt
Ein Netz, das die gesamte Ortschaft Mehrum mit Wärme versorgt.
Nach fachanwaltlicher Beratung sollte die Gemeinde aus Compliance-Gründen erst nach dem Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan einen Vertrag über die Wärmenutzung abschließen. Das könnte frühestens im Frühjahr des Jahres 2027 der Fall sein.