Bürgerinformationssystem der Gemeinde Hohenhameln

Auszug - Bericht der Verwaltung  

 
 
Sitzung des Ortsrates Bierbergen
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsrat Bierbergen Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 16.09.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Mehrzweckgebäude Bierbergen, Schulstraße 14 A
Ort: Mehrzweckgebäude Bierbergen, Schulstraße 14 A
 
Wortprotokoll

Verwaltungsvertreter Brandes berichtet wie folgt:

 

  • Am 17.07.2026 hat der LK Hildesheim den Antrag nach dem BlmschG für die Errichtung und den Betrieb von 3 Windenergieanlagen mit jeweils 6,0 MW, einem Rotordurchmesser von 175 m, einer Narbenhöhe von 162 m und einer Gesamthöhe von 249,5 m in der Gemarkung Oedelum übersandt.

 

  • Am 09.09.2026 ist die Genehmigung nach dem BlmSchG für die Errichtung und den Betrieb einer Biogasaufbereitungsanlage der Firma EnerGas Bierbergen GmbH&Co.KG nördlich der Ortslage von Bierbergen eingegangen.

 

  • Der Kreistag des Landkreises Peine hat im Jahr 2022 beschlossen, im gesamten Landkreis ein neues Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung aufzubauen. Hintergrund hierfür waren u. a. die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die zunehmenden Veränderungen und Extremwetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

 

Zum Zeitpunkt des Beschlusses waren in der Gemeinde Hohenhameln zwar Sirenen vorhanden, diese dienten aber ausschließlich der Alarmierung der Feuerwehr gemäß Niedersächsischen Brandschutzgesetz.

 

Um ein einheitliches Sirenennetz zur Feuerwehralarmierung bzw. zur Warnung der Bevölkerung vorzuhalten, hat der Landkreis entschieden, dass die Gemeinden die neuen Sirenenanlagen erhalten. Hierfür werden zahlreiche bestehende Sirenenstandorte weiter genutzt bzw. entsprechend umgerüstet. Die Umrüstung der Anlagen in der Gemeinde Hohenhameln konnte in enger und sehr guter Zusammenarbeit mit der Feuerwehr umgesetzt werden.

 

Die Sirene für Bierbergen befindet sich auf der Kindertagesstätte, der zweite bisherige Standort entfällt.

 

Die neuen Anlagen verfügen über eine deutlich höhere Reichweite, zwei unabhängige Auslösewege sowie eine Akkuversorgung. Dadurch können die Anlagen bei einem Stromausfall mindestens zehn Tage betrieben werden. Eine solche autarke Stromversorgung war bei den bisher eingesetzten Sirenen nicht möglich.