Bürgerinformationssystem der Gemeinde Hohenhameln

Auszug - Bericht der Verwaltung  

 
 
Sitzung des Ortsrates Mehrum
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsrat Mehrum Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 15.09.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: Dorfgemeinschaftshaus Mehrum, An der Sporthalle 6 A
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Mehrum, An der Sporthalle 6 A
 
Wortprotokoll

Aus der Verwaltung ist folgendes zu berichten:

 

-          Am 27.08.2026 hat das staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig einen Antrag nach dem BImSchG übersandt. Demnach beantragt die Kraftwerk Mehrum GmbH auf dem ehemaligen Kraftwerksstandort eine Batterieanlage mit einer elektrischen Leistung von 1.000 MW und einer Speicherkapazität von 4.000 MWh. Außerdem wurde eine Elektroumspannanlage mit einer Oberspannung von 380 kV und einer Leistung von 1.200 MVW beantragt.

 

 

 

-          Der Kreistag des Landkreises Peine hat im Jahr 2022 beschlossen, im gesamten Landkreis ein neues Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung aufzubauen. Hintergrund hierfür waren unter anderem die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die zunehmenden Veränderungen und Extremwetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Zum Zeitpunkt des Beschlusses waren in der Gemeinde Hohenhameln Sirenen vorhanden. Diese Anlagen dienten ausschließlich der Alarmierung der Feuerwehr gemäß Niedersächsischem Brandschutzgesetz (NBrandSchG). Um ein einheitliches Sirenennetz zur Feuerwehralarmierung bzw. zur Warnung der Bevölkerung vorzuhalten, hat der Landkreis entschieden, dass die Gemeinden die neuen Sirenenanlagen erhalten. Hierfür werden zahlreiche bestehende Sirenenstandorte weiter genutzt bzw. entsprechend umgerüstet. Die Umrüstung der Anlagen in der Gemeinde Hohenhameln konnte in enger und sehr guter Zusammenarbeit mit der Feuerwehr umgesetzt werden.

In der Ortschaft Mehrum sind die Sirenenstandorte beide bisherigen Altstandorte und eine geplante Anlage im Gewerbegebiet.

Die neuen Anlagen verfügen über eine deutlich höhere Reichweite, zwei unabhängige Auslösewege statt bisher nur einen sowie eine Akkuversorgung. Dadurch können die Anlagen bei einem Stromausfall mindestens zehn Tage betrieben werden. Eine solche autarke Stromversorgung war bei den bisher eingesetzten Sirenen nicht möglich.

 

Gemeindebürgermeister Semper ergänzt den Bericht der Verwaltung wie folgt:

 

-          Das geplante Rechenzentrum kann für Mehrum eine Chance sein und die Ortschaft kann davon profitieren, auch im Hinblick auf die Behandlung der entstehenden Abwärme. Es wäre beispielsweise denkbar, die Ortschaft mit Wärme zu versorgen.