Bürgerinformationssystem der Gemeinde Hohenhameln

Auszug - Sachstandsbericht "Kinderfreundliche Kommune"  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Sozialwesen, Jugendarbeit, Sport und Kultur
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Sozialwesen, Jugendarbeit, Sport und Kultur Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 05.03.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 18:59 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal im Rathaus Hohenhameln, Marktstraße 13, 31249 Hohenhameln
Ort: Sitzungssaal im Rathaus Hohenhameln, Marktstraße 13, 31249 Hohenhameln
 
Wortprotokoll

  • Maßnahme 11, Übergangspakete: Mit Jugendlichen sollen am 13.03. und 10.04. die Geschichten in den Miniheften (Eintritt in die Kita und Wechsel Kita-Schule) zum Thema Kinderrechte künstlerisch gestaltet werden.

Die Geschichten sind bereits entwickelt und mit der Grundschule (Frau Pingel) bzw. Frau Gier von der Steuerungsgruppe gegengelesen worden.

  • Maßnahme 10, Beteiligung: Mit Frau Pingel und Frau Müßig-Heckmann ist über den 4er-Rat gesprochen worden, der mit Beginn des neuen Schuljahres an der Grundschule installiert und Ende des Schuljahres 25/26 auf den Weg gebracht werden soll. Die Idee stieß dabei auf ein großes Interesse. Aktuell laufen dazu die Vorbereitungen, die in nächster Zukunft mit der Grundschule besprochen werden sollen.
     
  • Maßnahme 9, Wunschboxen: Um die Wunschboxen bekannter zu machen, wird in der nächsten Rübenblattausgabe ein Gewinnspiel angeboten. Kinder- und Jugendliche haben die Möglichkeit sich zum Thema: Das würde ich für Kinder & Jugendliche machen, wenn ich Bürgermeister*in wäre“.  Zu gewinnen gibt es voraussichtlich 10 Eisgutscheine. Im Mai soll die Auslosung dazu stattfinden.

 

  • Maßnahme 2a, Plätze für Jugendliche:

-          Mehrum: Zu Beginn der Sommerferien soll mit Mehrumer Jugendlichen die Platzierung

der Elemente für den Fußballgolfplatz besprochen werden, dabei sollen erste Elemente bereits platziert und in den folgenden Tagen vom Bauhof befestigt werden.

 

-          Clauen: Auf dem ehemaligen Spielplatz „An der Tränke“, der zum Jugendplatz umgestaltet werden soll, wird ein Bodentrampolin sowie ein Fitnessgerät (Sprossenleiter, Reckstange, Trainingsringe) installiert werden, zusätzlich dazu wird eine Sitzgruppe samt Pergola errichtet. Die Beantragung einer LEADER-Förderung ist derzeit in Bearbeitung.

 

  • Maßnahme 5: Kinderrechte und Verwaltungshandeln: Die Entwicklung hinsichtlich der Abläufe im Verwaltungshandeln (u.a. auch Beteiligungsmaßnahmen betreffend) bzw. die Ausgestaltung des Jour Fixe, der einen Austausch der Fachbereiche untereinander sicherstellen soll, befindet sich gegenwärtig noch in der Test- bzw. Erprobungsphase.

 

  • Im Nachgang zur Abstimmung durch Mehrumer Kinder hinsichtlich des neuen Spielgerätes auf dem Spielplatz Hohedorn, wird in den nächsten Wochen das neue Spielgerät aufgestellt.
     
  • Der Verlängerungsantrag zur „Kinderfreundliche Kommune“ wird zusammen mit dem Abschlussbericht gestellt werden müssen, der Antrag liegt dem Bürgermeister bereits jetzt vor, so dass dieser mit dem Abschlussbericht fristgerecht eingereicht werden kann. Ein Ratsbeschluss zur Verlängerung des Siegels liegt bereits seit dem letzten Jahr vor.

 

  • Auf den Briefbögen der Gemeinde Hohenhameln soll zukünftig neben dem Logo auch das Siegel Kinderfreundliche Kommune“ platziert werden. Ebenso soll dieses auf der Homepage sichtbar werden, um eine verbesserte Außenwirkung zu erzielen.

In diesem Zusammenhang wird auch in jeder Rübenblattausgabe eine Seite den Kinderrechten / der Kinderfreundlichen Kommune gewidmet.

 

  • Am letzten Ferientag (12.08.) muss zum Abschluss der Siegelphase eine Zukunftswerkstatt stattfinden, eine „Save the Date“- Benachrichtigung wurde bereits an die entsprechenden Stakeholder versendet, weitere Informationen hierzu werden in Kürze folgen (Termin mit KfK am 11.03.) Der Termin wird vom Verein moderiert.


nschenswert re, das Thema Kinder- und Jugendbüro noch im Rahmen des derzeitigen Aktionsplanes zu beginnen, so wie es in Maßnahme 4 (Neues Jugendzentrum/Installation Kinder- und Jugendbüro) festgehalten ist.

Laut den Qualitätsstandards für Kommunale Kinderinteressenvertretungen, die im Aktionsplan als Voraussetzung niedergeschrieben wurden, soll ein Kinder- und Jugendbüro personell, finanziell und technisch angemessen ausgestattet, sowie an zentralen Orten und gut zugänglich gelegen sein. Öffnungszeiten und Ausstattung orientieren sich an der Lebenswelt und den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen. Das Kinder- und Jugendbüro wird durch qualifiziertes Personal betreut.

Aus Sicht der Jugendpflege würde sich ein solches Büro in einem geeigneten Jugendzentrum integrieren lassen und ist unter den aktuell gegebenen Bedingungen im Jugendtreff nicht möglich.   

Die Gemeindejugendpflege sieht vor allem die Problematik, dass der Treff weder inklusiv noch jugendgerecht ist. Eine erfolgversprechende Jugendarbeit ist, so lange es keinen adäquaten Aufenthaltsort gibt, kaum zu erwarten. Ein Raum/Ort, an dem sich die Jugendlichen wohlfühlen ist Grundvoraussetzung dafür, überhaupt Beziehungsarbeit und darauf aufbauend auch Jugendbeteiligung leisten zu können.

 

 

Nachfragen:

 

Gilt der Verlängerungsantrag Kinderfreundliche Kommuner weitere 3 Jahre?

Laut Herrn Böker geht der Vertrag in eine sog. Entfristungsphase, über die ein Bericht erfolgen muss. Herr Böker klärt den genaueren Ablauf.